Ein Haus sollte behaglich, preiswert in Bau und Unterhaltung sowie bauphysikalisch und ökologisch unbedenklich sein...

Behaglichkeit und Wohnkomfort
Das Wohnen in einem Solarhaus zeichnet sich aus durch:
gleichbleibende Temperatur in allen Räumen
keine Zugluft, da überall gleiche Temperatur herrscht
helle lichtdurchflutete Räume, da das Haus nach Süden orientiert ist
kein Temperaturabfall in Fensternähe
immer frische Luftzufuhr über die Lüftungsanlage
keine Pollenbelastung im Sommer, wenn über die Lüftungsanlage gelüftet wird, was vor allem Allergikern zu Gute kommt
wenig Staubentwicklung (auch gut für Hausstauballergiker)
Im Sommer kann bei großen Außentemperaturen bequem gekühlt werden.
Im Winter keine trockene Luft durch eine Heizung, da es keine Heizung gibt keine Lärmbelästigung
Mit Energieeinsparung und alternativen Energien die Zukunft gestalten
Energiesicherheit und Klimaschutz sind zur Schlüsselfrage für Lebensqualität, Wohlstand und wirtschaftliches Wachstum geworden.
Energieeinsparung und der Ausbau von erneuerbaren Energien sollen dabei helfen,
unsere Zukunft lebenswerter zu gestalten.
Bauliche Wärmedämmmaßnahmen am Gebäude auf Passivhausniveau, moderne Heizungssysteme mit erneuerbaren Energien
sowie die Nutzung der Sonne bieten hervorragende Möglichkeiten für einen rationellen Energieeinsatz und -anwendung.
Der Einsatz nachwachsender Rohstoffe bietet insbesondere beim Neubau weitere Chancen.
Je nach Quelle sind diesbezüglich bei Sonne, Holz, Erdwärme, Biogas und -öl verschiedene Mindestquoten im neuen Wärmegesetz (EEWärmeG) vorgeschrieben.
Um diese Potenziale zu erschließen, unterstützt der Bund seit vielen Jahren mit KfW-Förderprogrammen den energiesparenden Neubau.
Bei weiter steigenden Energiekosten zahlen sich so auch größere Investitionen in neue Technik aus,
zugleich erhöht sich der Wohnkomfort für den Eigentümer und Mieter.
Kreatives und zugleich nachhaltiges Energiesparen ist gefordert damit die Erde auch für die nachfolgenden Generationen lebenswert ist.
Energie-und Kosteneffizienz
Ein Solarhaus ist ein innovatives, in die
Zukunft weisendes (fast energieautarkes) Gebäude!
Der spezifische Jahresheizwärmebedarf liegt unter 15 kWh/ (m²/a),
in der Praxis ist dieser oft noch weit geringer.
Der CO²-Ausstoß = minimal (der für die Klimaerwärmung
verantwortliche CO²-Ausstoß wird ca. 40% durch die Heizung
von Gebäuden verursacht. In einem Solarhaus geht dieser Ausstoß
gegen null!
Kein/kaum Verbrauch von Öl und Gas Öl und Gas sind weltweit
wichtige Energie-Ressourcen, die immer knapper werden. Ein Ende des
Vorkommens von Öl und Gas ist in Sicht (Experten sprechen von
ca. 30 Jahren). Ein Solarhaus von 120 m² verbraucht ca.180l Heizöl
pro Jahr.
Auch der Stromverbrauch hält sich trotz Lüftungsanlage
in Grenzen, da diese Anlagen sehr sparsam im Verbrauch sind. Möglich
ist natürlich der Einbau einer Fotovoltaikanlage. Damit wird
ein Solarhaus fast energieautark.
Die zu einem Solarhaus gehörende Solaranlage
sorgt für warmes Wasser und kann als Heizungsunterstützung
genutzt werden. Ca. 80% des Warmwasserbedarfs kann über die Solaranlage
gedeckt werden, auch bei Anschluß von Geschirrspülautomat
und Waschmaschine. Das spart Strom!
Ein Solarhaus ist heuteschon nicht teurer als ein konventionelles Haus. Die derzeit noch
15% höheren Baukosten (verursacht durch Dämmung, Lüftung
und Fenster) werden aufgefangen durch:
Ausschöpfung aller Fördermöglichkeiten
kostengünstige Zusatznachheizung, hier kann man auf einen aufwendigen und teuren Gas- oder Ölanschluß und Abgaswege verzichten
kompakte Bauweise, die kostengünstiger ist
geringe Energiekosten für die Zukunft
Bauphysikalischund ökologisch unbedenklich
Bauphysik
Heute gebaute Häuser
müssen hohen Anforderungen an den Wärmeschutz entsprechen.
Neubauten erfüllen diese zwar in der Planung, in der Ausführung
werden aber oft Fehler bzw. Ungenauigkeiten eingebaut, die z.B. zu Undichtigkeiten
und Wärmebrücken führen. Selbst wenn jedoch im konventionellen
Neubau alles nach Plan läuft, so gibt es doch strukturelle Probleme
wie:
inhomogene Dämmschichten
Wärmebrücken an Mauerfuß- und Traufpunkten, Fensterlaibungen,Rolladenkästen und Durchbrüchen
ungleichmäßige Belüftung bei gleichzeitig hoher Fensterdichtigkeitund damit
Feuchte-Abfuhrprobleme.
Im Solarhaus sind diese Probleme gelöst durch:
Wärmebrückenfreiheit
homogene Dämmstärken
gleichmäßige Temperierung und
kontrollierte Lüftung
Voraussetzung dafür isteine sehr genaue Planung (wärmebrückenfreie Details) und
gewissenhafte Bauüberwachung. Vorteilhaft ist ein hoher Vorfertigungsgradwitterungsunabhängige, exakte Hallenmontage).
Ökologie
Bei Bauvorhaben mit Langzeitwirkung
(Perspektive 100 Jahre) sollte die Berücksichtigung ökologischer
Belange und Nachhaltigkeit eine Selbstverständlichkeit sein. Ein
Solarhaus ist vom Grunde her schon für Nachhaltigkeit prädestiniert:
es schont die Umwelt, erspart ihr (durch Transport und Verbrennung von
Brennstoffen entstehende) Emissionen. Ist Ihnen das Ziel ökologisch
verträglichen Bauens wichtig, können Sie weiteres kombinieren.
kompaktes, platzsparendes bauen
wenig Versiegelung, Versickerung von (überschüssigem) Regenwasser
Solarenergienutzung passiv (Orientierung, Fensterflächen) undaktiv (Solaranlage, Fotovoltaik)
Regenwassernutzung für WC-Spülung und Waschmaschine
begrünte Dächer (soweit nicht für Solar-und Regenwassernutzungerforderlich)
Verwendung nachwachsender Rohstoffe (v.a. heimisches Holz)
Vermeidung bedenklicher Materialien (kein PVC, Tropenholz, Polystyrol,Lösungsmittel etc.)
Einsatz lokaler Firmen
Vermeidung langer Transportwege
Im Solarhaus sind diese Probleme gelöst durch:
Wärmebrückenfreiheit
homogene Dämmstärken
gleichmäßige Temperierung und
kontrollierte Lüftung
Voraussetzung dafür isteine sehr genaue Planung (wärmebrückenfreie Details) und
gewissenhafte Bauüberwachung. Vorteilhaft ist ein hoher Vorfertigungsgradwitterungsunabhängige, exakte Hallenmontage).
Was ist ein Solarhaus?
Ein Solarhaus ist ein fast energieautarkes Gebäude, das sich auszeichnet durch:
Behaglichkeit
Energie-Effizienz
innovative Bauweise
Kosten-Effizienz
wie erreicht man ein Solarhaus:
Dreifachverglasung der Fenster (UF) kleiner 0,8 kWh/m²
luftdichte Gebäudehülle
kompakte Gebäudeform (keine Erker, Vorsprünge etc.)
Südorientierung des Gebäudes (im Süden große Fenster, im Norden kleine Fenster)
keine wesentlichen Verschattung
Pläne
Untergeschoss
Erdgeschoss
Dachgeschoss
Norden
Osten
Westen
Technische Ausrüstung
Zur technischen Ausrüstung eines
Solarhauses gehören:
Erdwärmetauscher, zur Vorerwärmung der kalten Außenluft
zentrale Lüftungsanlage zur Frischluftzufuhr
Solaranlage mit Solarspeicher zur Warmwasserversorgung, evtl. als
Nachheizung
kleine Zusatzheizung
evtl. Fotovoltaikanlage zur Stromversorgung